| DER ELEKTRISCHE ZUGBETRIEB IM RIESENGEBIRGE UM 1930 | ||
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Die Geschichte der Schlesischen Gebirgsbahnen und eine Modulanlage der "Zackenbahn" Hirschberg-Polaun im Maßstab 1:160 |
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Das Vorbild:![]() Der Bahnhof Nieder Schreiberhau wurde am 25. Juni 1902 in Betrieb genommen. Er besaß ein Durchgangsgleis, zwei Überholgleise und ein Schuppengleis. An Hochbauten waren bei Eröffnung ein Empfangsgebäude und ein Toilettenhaus in Holzbauweise, ein Güterschuppen aus Wellblech und an der südlichen Ausfahrt ein Wasserturm vorhanden. ![]() Das Empfamgsbebäude und das Toilettenhaus waren preußische Typenbauten, welche in ähnlicher Form auch auf anderen preußischen Bahnstationen zu finden waren. Der Güterschuppen war transportabel und konnte, wenn es sich heraus stellte, dass nicht genügend Güteraufkommen war, einfach demontiert und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Über die Ausführung des Wasserturmes haben wir außer einer gezeichnete Postkarte bisher keine Unterlagen finden können. Auf Fotos ist er nicht zu sehen, es ist also durchaus möglich, dass er schon bald wieder abgetragen wurde, da die Bahnlinie ab den 20er Jahren vorrangig von Elektrofahrzeugen bedient wurde. Wegen der in der Nähe befindlichen Lungenheilstätte „Moltkefels“ und anderer Erholungsheimen hatte der Bahnhof ein relativ großes Fahrgastaufkommen, hier hielten sogar Kurswagenzüge aus Berlin und Dresden. Das Güteraufkommen war ausreichend, so dass der Güterschuppen genutzt und nicht zurück gebaut wurde. Die Bedienung des Güterschuppens erfolgte durch die Zuglokomotive des jeweiligen Güterzuges, eine Rangierlokomotive war hier nicht stationiert. Im „Großen Einschnitt“ befand sich das höchste Signal Deutschlands, es diente als Einfahrtssignal für die Züge, welche aus südlicher Richtung kamen. ![]() ![]() Das Modell:
Blick über die Bahnhofsgleise in Richtung Hirschberg, rechts das Bahnhofsgebäude Straßenbrücke direkt vor der Bahnhofseinfahrt Lange Zeit stand auch ein Wasserturm in Nieder Schreiberhau Auf Gleis 1 ist eine "Rübezahl"-Garnitur eingefahren, der Güterzug auf Gleis 2 kann seine Fahrt Richtung Hirschberg fortsetzen ![]() Das Empfangsgebäude Nieder Schreiberhau, Bahnsteigseite Das Empfangsgebäude von der Straßenseite Toilettenhäusschen Der Güterschuppen in Wellblechausführung, der auch heute noch existiert Reichlich Betrieb auf den Gleisen Der Moltkeeinschnitt mit dem höchsten Signal Deutschlands im Modell Diese Signal enstand auf Basis eines Viessmann-Signals und ist voll funktionstüchtig |
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