| DER ELEKTRISCHE ZUGBETRIEB IM RIESENGEBIRGE UM 1930 | ||
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Die Geschichte der Schlesischen Gebirgsbahnen und eine Modulanlage der "Zackenbahn" Hirschberg-Polaun im Maßstab 1:160 |
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Das Vorbild:![]() Dieser Streckenabschnitt zählt zu den landschaftlich schönsten und ingenieurtechnisch anspruchvollsten der Zackenbahn. Charakterisiert wird diese Landschaft durch schroffe Täler sowie unwegsames und dicht bewaldetes Gelände, welches von der Iser durchschnitten wird. 1902 gelang hier der Schienenschluss zwischen der Schreiberhauer und der Tannwalder Strecke, so dass von nun an ein durchgehender Verkehr nach beiden Seiten des Riesengebirges möglich war. ![]() Auf Grund der schwierigen Topologie musste die Strecke so geführt werden, dass sie mehrmals die deutsch-österreichische Grenze passiert. Auf diesem Streckenabschnitt zwischen Strickerhäuser und Polaun durchquert die Bahn zuerst einen 280 m langen Tunnel - den Isertunnel - um kurz nach Verlassen des Tunnels auf einem 25 m hohen und 115 m langen Viadukt den Grenzfluss Iser zu überqueren und somit auf österreichisches, nach 1918 auf tschechoslowakisches Staatsgebiet zu wechseln. Hinter dem Viadukt zieht sich die Strecke in einem geschwungenen Bogen entlang des Ufers der Iser Richtung Polaun. ![]() Der Viadukt ist eine Eisenkonstruktion auf 3 Pfeilern, wobei 3 Brückenteile mit einer Länge zu je 20 m als Fischbauchträger und das zentrale und mit einer lichten Weite von 40 m größte Brückenteil als Fachwerkkonstruktion ausgeführt sind. ![]() Das Modell:
Auf einem der Module ist die Iserbrücke dargestellt, welche in ihren Maßen dem Vorbild entspricht. Der anschließende, im Vorbild 279,7 m lange Tunnel, ist stark verkürzt auf dem mittleren Modul nachgebildet. Im Gegensatz zum Vorbild habe ich auf diesem Modul einen Bauernhof zur Auflockerung der Landschaft untergebracht. Bei der Gestaltung des Bauernhofes habe ich mich an Bildern über Schlesien aus der Literatur orientiert, er ist jedoch ohne konkretem Vorbild. Das dritte an den Tunnel anschließende Modul stellt die Tunnelausfahrt ins Hoffnungsthal dar. Die Granitgeröllhalden an der Brücke sind aus echtem Granit hergestellt, welcher mit der Kaffeemühle (zum Ärger meiner Frau – Kaffeemühle hatte danach Totalschaden) zerkleinert und mit Farbe etwas nachbehandelt wurde. Die Iser entstand aus Woodland-Wasser-Granulat. Auf den 3 Modulen sind insgesamt ca. 300 Bäume, welche selbst gebaut bzw. aus handelsüblichen „Flaschenbürsten“ umgebaut wurden. Auf der Iserbrücke habe ich versuchsweise Fahrleitung aus 0,2 mm – Bronzedraht aufgebaut. Optisch hat mich die Fahrleitung überzeugt, und mehrere Ausstellungen hat sie auch schon überstanden! |
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